Sonntag, 24. September 2017

This Love has no End

Hallo ihr Lieben:)
Heute möchte ich gerne für euch "This Love has no End" rezensieren, welches mir freundlicherweise vom Bloggerportal un dem cbj - Verlag zu Verfügung gestellt wurde. Also an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön!


Allgemeines 
Titel: This Love has no End
Autor: Tommy Wallach
Verlag: cbj
Seitenzahl: 316
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3-570-17396-1


Klapppentext
Als der 17 - jährige Parker in einer Luxushotellobby dem faszinierenden Mädchen Zelda begegnet und sie um ein obszön dickes Banknotenbündel erleichtert, ist es vorbei mit seiner Unsichtbarkeit. Denn eigentlich hat er die Kunst perfektioniert, niemanden aufzufallen. Doch die silberhaarige Zelda sieht ihm mitten ins Herz. Uns so lässt Parker sich mit ihr auf eine hochriskante Wette ein. Die wird sie beide in einem atemberaubenden Wirbel durch die Nacht tragen, sie werden der Liebe begegnen, dem Glück über den Weg laufen, dem Tod ins Auge schauen und erkennen, was ihnen ihr Leben wert ist.


Meinung
Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich überhaupt nicht, was ich von "This Love has no End" erwarten sollte. Deswegen habe ich mir auch nicht großartig den Klapppentext durchgelesen und habe mich blind in die Geschichte rund um Parker und Zelda fallen lassen.

Cover
Das Cover hat mich ziemlich angesprochen, da ich es wirklich schön gestaltet finde. Zudem finde ich auch den Titel sehr gut gewählt, da er gut zu der Story passt. Was mich vielleicht ein bisschen stören könnte, währe die Tatsache das das Mädchen auf dem Cover keine silbernen Haare hat, aber das ist meckern auf hohem Niveau.

Schreibstil
Da ich noch nie ein Buch von Tommy Wallach gelesen habe, aber von vielen gehört habe, dass er absolut großartig schreibt, war ich ziemlich gespannt, wie ich es denn finden werde. Und ich war positiv überrascht! Denn er hat so "normal" geschrieben. Das Buch war ja aus der sich eines 17 - jährigen erzählt und genau das hat man auch gemerkt. Es war so umgangssprachlich geschrieben, sodass man quasi nur so durch die Seiten geflogen ist. An sich kam ich in dem Buch wirklich sehr schnell voran.
Es gab ein Kapitel was in der Du-Form geschrieben wurde, was ich persönlich noch nie gelesen habe. Dennoch fand ich es ziemlich interessant sowas mal zu lesen.

Handlung
Also ich muss ehrlicherweise sagen, dass mich die ersten dreiviertel des Buches nur verwirrt haben. Das lag zum einen daran, dass es für mich ein paar Fragen gab, die mich die ganze Zeit lang beschäftigt haben und ich immer nur das "Warum" herausfinden wollte. Doch das gute daran war, dass genau das auch der Plan von Parker war und man somit gemeinsam mit ihm nach den Antworten suchen konnte. Denn Zelda war genau wie für den Leser, als auch für Parker, ein großes Mysterium, dass es gilt zu verstehen. Und zum anderen lag es daran, dass ich zwischenzeitlich nicht so ganz mit den Entscheidungen der Charaktere zufrieden war, denn diese fand ich manchmal etwas zu unüberlegt.

Charaktere
Die Charaktere fand ich ziemlich interessant, denn sie hatten eine gewisse Tiefe. Beide haben ein Leben hinter sich mit dem sie nicht so ganz zufrieden waren und müssen nun herausfinden, für was es sich denn lohnt überhaupt zu leben.
Parker... war ein Charakter mit dem ich mich erst einmal anfreunden musste. Denn ich konnte schon verstehen warum er so verschlossen war und keine Freunde hatte. Aber in dieser Hinsicht war ich einfach komplett Zeldas Meinung und fand, dass er sich zu wenig traut und sein Leben vergeudet.
Zelda... Sie war für mich auf der einen Seite ein ganz großes Fragezeichen in meinem Kopf aber andererseits ein liebenswerter Charakter der die Stimmung in einem Buch schnell heben konnte. Sie ist quirlig, scheut vor nicht zurück und verbreitet einfach gute Laune.

Fazit
Für mich persönlich hat das Buch nicht so ganz meinen Geschmack getroffen, was aber nicht heißt, dass es mir nicht gefallen hat. Im Gegenteil ich fand es zum Ende hin sogar ziemlich gut. Zwar hatte ich mir von der Grundstory her etwas ganz anderes vorgestellt, war dann aber doch zufrieden damit wie die Geschichte ihren Lauf genommen hat. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es für die Fans von John Green auf jeden Fall lesenswert ist.
Von mir gibt es für das Buch 3,5/5⭐
Alles Liebe
Loni

Mittwoch, 20. September 2017

Diamantkrieger Saga - Tashiras Bestimmung

Hey ihr Lieben!😄
Die heutige Rezension dreht sich um einen Finalen Band einer Reihe, mit welcher ich echt zu kämpfen hatte. Denn die beiden Vorherigen Teile haben mir so mittelmäßig gut gefallen, aber ich war dennoch sehr neugierig, wie die Trilogie denn jetzt enden wird. Also wenn ihr die beiden anderen Teile noch nicht gelesen habt, dann ganz schnell weg hier;) Weil, Spoiler Gefahr!
Wenn ihr also erfahren wollt warum genau es mir an manchen Stellen nicht ganz so gut gefallen hat, dann lest doch gerne weiter:)
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal ganz herzlich beim Bloggerportal und dem cbt Verlag, für das Rezensionsexemplar bedanken!

Allgemeines
Titel: Diamantkrieger Saga - Tashiras Bestimmung
Autorin: Bettina Belitz
Verlag: cbt
Seitenzahl: 476
Preis: 17,99€
ISBN: 978-3-570-16426-6


Klappentext

Erwache. Erkenne dich. Nutze deine Fähigkeiten. Lasse los und werde frei!
Endlich ist es so weit - die Diamantkrieger nehmen den Kampf gegen die Hydra auf. In einem abgelegenen Wüstentempel bereiten Tashira (wie Sara seit ihrer Einweihung genannt wird) und ihre Gefährten sich auf die Konfrontation mit den Mächten der Unterwelt vor. Doch die anhaltenden Spannungen zwischen Tashira und Damir drohen alles zu gefährden. Die Auseinandersetzungen mit der Unterwelt wird zum entscheidenden Wendepunkt: Können die Diamantkrieger dem Bösen in der Welt etwas entgegensetzten und wird Tashira ihre Bestimmung annehmen?


Meinung
Ich hatte mit den ersten beiden Teilen der Trilogie ehrlich gesagt ein paar Probleme, war aber dennoch sehr gespannt, wie die Reihe denn jetzt Enden wird.
Die Handlung fand ich in diesem Teil wesentlich besser und auch spannender, dennoch kam ich nur sehr langsam voran.
Die vielen unvorhersehbaren Wendungen fand ich wirklich unheimlich gut gelungen und auch sehr passend für die Story. Außerdem mochte ich es, dass die Liebesgeschichte überhaut nicht klischeehaft war, sondern etwas echtes hatte und mal anders abgelaufen ist, als man sie erwartet hätte.

Cover 
Meiner Meinung nach ist das eins der schönsten Cover die in meinem Bücherregal stehen habe. Mir gefällt wirklich gut wie die Thematik der Diamantkrieger und der Handlungsort mit eingebunden wurden. Auch wenn es ehr von den Farben schlicht gehalten wurde passt es sehr gut auch zum Inhalt.

Schreibstil
Bettina Belitz hat einen sehr eigenen und speziellen Schreibstil, welcher aber sehr angenehm zu lesen ist. Ich mochte diese Atmosphäre die sie erschaffen hat, wenn es zum Beispiel wieder mal etwas düsterer wurde und das Übernatürliche ins Spiel kam.
Manchmal wurde mir das Buch aber leider viel zu langweilig, da es ab und zu einfach zu wenig Handlung gab, und die Story dadurch nur so vor sich hin plätscherte.
Dennoch gab es auch wieder Stellen an denen ich das Buch weglegen musste um manche Sätze erst einmal sacken zu lassen. Die Autorin schafft es, unheimlich ernste Themen, in eine Fantastische Welt einzubinden, und den Leser somit zum Nachdenken zu bringen. Einer dieser beeindruckenden Stellen fand ich war diese hier:

"Jedes Licht, das entflammt, erhellt die Dunkelheit. Jedes einzelne Licht zählt und ist wichtig. Jedes wird von der geistigen Welt bemerkt; jedem wird geholfen. Keines brennt sinnlos - und alle Wesen sehnen sich nach Licht, so wie sie hin und wieder ihre Schatten brauchen" S. 473

Charaktere
Die Entwicklung der Charaktere kam meiner Meinung nach extrem gut in diesem Teil zum Vorschein. Bei manchen mehr und bei manchen weniger.
Zudem fand ich auch die Beziehungen unter den Charakteren immer besser, da sich langsam aber sicher heraus kristallisierte wer nun welche Absichten mit wem hegte.
Zudem lösten sich auch einige offene Fragen, welche sich in den beiden anderen Teilen aufgetan haben.
Sara... Sie hat eine ziemliche Wendung ihres Charakters und ihrer Denkweise durchlebt, was mir sehr gut gefallen hat. Zwar konnte ich ab und zu ihre Handlung absolut nicht verstehen und saß einfach nur kopfschüttelnd vor dem Buch, aber im nachhinein hatten sie dann ihren Sinn.
Mir hat es wahnsinnig gut gefallen wie sie über sich hinaus gewachsen ist und sich ihren schlimmsten Ängsten gestellt hat.
Damir... Er hat mir eigentlich von Anfang an gefallen und hat es auch weiterhin. Man erfuhr im Laufe des Buches endlich, warum er sich an manchen Stellen, in den vorherigen Bänden (aber auch in diesem) so seltsam verhalten hat.
Auch sämtliche Nebencharaktere haben mir wirklich gut gefallen. Vor allem La Loba und Tianna, welche mir wirklich ans Herz gewachsen sind. La Loba durch ihre mütterliche wärme, welche sie immerzu ausstrahlte und Tiannas Selbstlosigkeit.


Fazit
Für einen Finalen Band konnte sich das Buch durchaus sehen lassen. Dennoch muss ich sagen, dass ich mich wirklich oft und lange in dem Buch gelangweilt habe und somit auch ein wenig die Lust am lese verloren habe. Wahrscheinlich war das mit einer der Gründe, warum ich viel länger für dieses Buch gebraucht habe als bei manch anderen.
Dennoch möchte ich dem dritte und finale Teil der Diamantkrieger - Saga 3/5 ⭐ geben.
Alles Liebe
Loni:)

Sonntag, 3. September 2017

New York zu verschenken

Hallo ihr Lieben😄
Heute möchte ich euch gerne das Buch "New York zu verschenken" vorstellen. Wie es mir gefallen hat könnt ihr gerne in der Rezension nachlesen:)

Allgemeines 
Titel: New York zu verschenken
Autorinnen: Ulrike Mayrhofer & Carmen Schmit (Anna Pfeffer)
Verlag: cbj
Seitenzahl: 331
ISBN: 978-3-570-17397-8
Preis: 14,99€


Klappentext
Aufgepasst, Leute! Hier gibt es einen Urlaub der Extraklasse zu gewinnen! Und zwar nach New York, zehn Tage, full package inklusive. Nur das Beste vom Besten, Luxus-Hotel und die perfekte Reisebegleitung  - nämlich mich. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Olivia Lindmann heißen.

Der selbstsichere Sonnyboy Anton hat ein Ticket nach New York zu verschenken, denn von seiner Freundin ist ihm nur der Name auf dem Ticket geblieben. Tatsächlich meldet sich eine Olivia, aber sie ist ganz anders, als er sich vorgestellt hat...

Meinung
Das Buch ist mir hauptsächlich wegen dem interessanten und witzigen Klappentext aufgefallen. Als ich dann auch noch erfahren habe, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, wollte ich es unbedingt lesen! 
An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei dem Bloggerportal und dem cbj Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken!😊

Inhalt
Anton hatte eigentlich alles ganz genau geplant, doch es soll ganz anders kommen als er erwartet hat. Der Plan war, dass er seine Freundin mit einer zehntägigen Reise nach New York überraschen wollte. Sie werden in einem Luxushotel wohnen, mit allem drum und dran, und können die Schönheit New Yorks genießen und sich vielleicht auch ein bisschen näher kommen. Die Tickets hat er bereits gebucht, und brauch es eigentlich nur noch seiner Freundin geben. Doch die macht einfach kurzerhand mit ihm Schluss, weswegen er jetzt ein bisschen dumm mit seinen zwei Tickets da steht. Aber anstatt die Reise abzublasen, entscheidet er sich spontan dafür auf Instagram einen Aufruf zu starten, in dem es heißt dass er sein zweites Ticket gerne verschenken möchte. Es gibt nur eine einzige Bedingung die die andere Person mitbringen muss, wobei das auch das wichtigste ist, nämlich der Name. Dieser muss der gleiche wie der seiner Ex-Freundin sein, da er bereits auf dem Ticket steht. Olivia Lindmann...
Anton hat Glück und es meldet sich wirklich jemand mit dem Namen. Die beiden beginnen also miteinander zu chatten, um sich etwas besser kennen zu lernen. Aber diese Olivia ist ganz anders, als die die er vorher kannte...

Cover
Das Cover finde ich ganz gut gelungen, da man dort vieles, was New York ausmacht, wieder erkennen kann. Durch das sehr auffällige Pink sticht es einem auch direkt ins Auge.

Schreibstil
Den Schreibstil zu bewerten ist meiner Meinung nicht ganz leicht. Gut fand ich auf jeden Fall, dass man quasi nur so durch die Seiten geflogen ist und ich mich richtig gut unterhalten gefühlt habe. Die beiden ziehen sich gegenseitig gerne auf, was mich das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht hat. 
Es hatte manchmal aber auch leider seine Längen. Und zwar meistens, wenn der eine von ihnen mal eine längere Zeit nicht geantwortet hat und der andere dies ausnutzt um ellenlange Monologe zu schreiben. 

Zum Inhalt
Die Idee des Buches fand ich einfach nur großartig und sehr unterhaltsam zu lesen!
Die beiden sind einfach völlig verschieden, Anton der reiche, selbstverliebte und verwöhnte Junge der immer seinen Willen bekommt und Liv, die sich gerne in Büchern verliert, weiß was Verantwortung bedeutet und ziemlich schlagfertig mit Antons Art umgehen kann.
Ich hätte nicht Gedacht, dass es in dem Buch fast ausschließlich um das kennen lernen zwischen den beiden geht und sie sich quasi erst im Flugzeug treffen wollen. Weswegen ich auch gerne an manchen Stellen mir gerne ein "Richtiges" Buch gewünscht hätte, um einfach zu erfahren, was gerade in den beiden vorgeht. Aber andererseits konnte man sich so auch gut in die beiden Charaktere hineinversetzten, denn bis auf das bisschen, was sie im Chat miteinander austauschen, erfahren wir genau so wenig wie sie. Wir werden also als Leser, genauso wie die beiden Protagonisten, ins kalte Wasser geschmissen.
Leider konnte ich an einigen Stellen im Buch das Ende bereits erahnen, weswegen es für mich jetzt nicht allzu überraschend war.

Charaktere
Die beiden haben mir wirklich gut gefallen!
Anton... Er kann einem schon ziemlich auf die Nerven gehen, mit seinem selbstverliebten Gehabe aber im Laufe der Geschichte lernen wir ihn zusammen mit Liv besser kennen und können ein Blick auf sein wahres ich werfen. Denn eigentlich ist er sehr hilfsbereit und immer für seine Freunde da. Auch wenn er so manchmal nicht rüber kommt und Liv ihm erst einmal in die Schranken weisen muss.
Liv... Mit ihr konnte ich mich sogar an manchen Stellen ziemlich gut Identifizieren. Sie möchte Anton einfach richtig kennenlernen und schickt ihm aus diesem Grunde auch nie ein Foto von sich, auch wenn Anton gerade nur so um eins bettelt. Sie ist bodenständig und weiß mit Verantwortung umzugehen. Und das ist genau das, was Anton alles fehlt. Sie ergänzen sich also ziemlich gut.
Zwar hat sie auch an manchen Stellen, meiner Meinung nach, ziemlich blöd gehandelt aber niemand kann perfekt sein, und das hat mir dann auch so wahnsinnig gut an ihr gefallen.

Fazit
Eine Liebesgeschichte die nur durch Chat-Nachrichten funktioniert. Sie ist unterhaltsam und sehr schnell zu lesen. Ein perfektes Buch für zwischendurch!

Ich gebe New York zu verschenken 3/5 Sternen⭐
Liebe Grüße
Loni😄

Freitag, 18. August 2017

Morgen lieb ich dich für immer

Hallo ihr Lieben!
Die heutige Rezension dreht ich um ein Buch, welches von einer meiner absoluten Lieblingsautorin geschrieben wurde. Morgen lieb ich dich für immer hat mir (um das schon mal vorweg zu nehmen) unglaublich gut gefallen. Warum? Das könnt ihr in der Rezension lesen:)


Allgemeines
Titel: Morgen lieb ich dich für immer
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: cbt
Seitenzahl: 538
Preis: 12,99€
ISBN: 978-3-570-31141-7


Klappentext
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg - ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt....


Inhalt
Mallory und Rider verbindet eine ganz besondere Vergangenheit. Sie haben ihre Kindheit zusammen in einer Pflegefamilie verbracht, welche sich einen Dreck um die beiden geschert hat. Kindesmisshandlung wurde bei den Pflegeeltern leider groß geschrieben... Durch einen dramatischen Zwischenfall werden die beiden dann getrennt und wachsen in verschiedenen Familien auf, mit dem Gedanken sich nie im Leben wieder zu sehen. Doch nach vier Jahren, in denen sie nichts voneinander gehört haben, laufen sie sich in der Highschool wieder über den Weg. Die Freude über das Wiedersehen ist riesig, aber dennoch haben sich beide verändert, was Mallory etwas zu schaffen gibt. Rider ist zwar noch ihr Beschützer von früher aber er hat mittlerweile eine Freundin und steckt voller Geheimnissen... Mallory muss lernen damit umzugehen und sich auf ihre Schulkarriere konzentrieren. Dafür muss aber erst einmal etwas gegen ihre extreme Schüchternheit tun.


Meinung
Mich konnte die Geschichte um Mallory und Rider absolut überzeugen und auch berühren. Das Buch hatte zwar ab und zu auch seine längen und wurde für meinen Geschmack etwas zu kitschig, aber da kann ich drüber hin weg sehen. Besonder gut hat mir auch gefallen, wenn aus Mallorys und Riders Kindheit erzählt wurde, in Form von Flashbacks. So konnte man die beiden einfach viel besser verstehen, warum sie so sind wie sie sind, oder warum sie welche Entscheidungen treffen. Es war einfach toll die Entwicklung der Charaktere mitzuerleben und sie durch ihren Alltag zu begleiten. Ich habe mich riesig mit Mallory mitgefreut, wenn sie für sich einen weiteren Schritt in Richtung "Ich will nicht mehr so schüchtern sein" macht, und dann so Sätze wie den raus haut...

"Ich war wie eine weiße Leinwand, und das war eigentlich gar nicht schlimm, entschied ich in diesem Moment, weil das bedeutete, dass ich... alles möglich sein konnte.
Aus mir konnte alles werden.
Ich musste es nur tun." - Mallory S. 319

Cover
Das Cover ist meiner Meinung einfach wunderschön und passt gut zu der Story. Auch wenn der Deutsche Titel anders ist als der Englische, finde ich ihn dennoch passend.

Schreibstil
Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist einfach grandios! Was soll man da noch anderes sagen? Sie schreibt sehr flüssig und verständlich, dass man gerade nur so durch das Buch fliegt. Drama, Romantik sowie Plott-twists werden von ihr in einem Gebündelt und heraus kommt "Morgen lieb ich dich für immer".
Sie schafft es mit Worten so unglaublich vielschichtige Charaktere zu erschaffen, dass man meinen könnte sie wären real. Weswegen man sich auch viel schneller mit den Charakteren Identifizieren kann.

Charaktere
Die Charaktere waren mal was anderes, als die, die man normalerweise vor die Nase gelegt bekommt. Und genau Dass finde ich unheimlich gut.
Mallory... Sie hat mir als Protagonistin unheimlich gut gefallen. Sie ist extrem schüchter und versteckt sich lange vor der Welt, was auch bei ihrer Vergangenheit mehr als verständlich ist.
Dennoch gibt Mallory nicht auf, und versucht sich in ihrem Leben endlich zu beweisen, um nicht immer auf Rider oder ihre Pflegeeltern angewiesen zu sein. Sie macht eine große Entwicklung innerhalb der Geschichte durch, was einen als Leser (zumindest mich) besonders freut, da sie endlich wieder beginnt ihr Leben zu leben.
Rider... Der große Beschützer, wie er im Buche steht (haha bin ich wieder lustig). Außerdem sieht er natürlich unheimlich gut aus und ist immer für Mallory da. Dennoch ist auch Rider kein perfekter Mensch und rutscht immer mehr in seine Probleme rein, und vergisst sich dabei komplett selbst. Jetzt muss Rider auf Hilfe von anderen angewiesen sein, womit er nicht ganz klar kommt. Doch er hat seine Freunde und Mallory, die ihm helfen können. Er hat mir als Charakter gut gefallen, vor allem das er ein Künstler ist (Ist mal was anderes als Sportler oder so).
Nebencharaktere... Mallorys beste Freundin Ainsley hat mir ebenfalls richtig gut gefallen sowie auch ihre Eltern. Ab und zu fand ich diese auch extrem nervig, was aber auch schnell wieder vorbei geht.    

Fazit
Wer die Bücher von Jennifer L. Armentrout gerne liest, sollte sich "Morgen lieb ich dich für immer" auf jeden Fall mal angucken!
Von mir bekommt das Buch 4,5/5 Sternen:)
Alles Liebe
Loni:)

Dienstag, 8. August 2017

Kieselsommer

Hey ihr Lieben!
Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches sich leider zu meinem (bis jetzt) Jahresflop entwickelt hat.
Wieso es mir nicht gefallen hat könnt ihr im folgenden heraus finden. Viel Spaß:)


Allgemeines
Titel: Kieselsommer
Autorin: Anika Beer
Verlag: cbj
Seitenzahl: 315
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3-570-15773-2


Inhalt
Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz alleine. Mit Terasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe und am nächsten Tag taucht Mats auf. Ella hat nur noch Augen für ihn. So hat sich Tilda den Urlaub nicht vorgestellt. Aber müsste sie ihrer Freundin nicht alles Glück der Welt wünschen?
Eine Sommergeschichte über Eifersucht und die erst Liebe - atmosphärisch dicht und einfühlsam erzählt.

Meinung
Leider muss ich sagen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat.
Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, hatte ich mir eine luftig leichte und schöne Sommergeschichte vorgestellt, welche ich jetzt gut in meinen Sommerferien lesen kann. Dennoch hat es überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen und war auch nichts für mich.

Der Schreibstil
Die Autorin hat meiner Meinung nach einen schönen Schreibstil, den man schnell und flüssig lesen kann. Mir hat es immer wahnsinnig gut gefallen, wenn Anika Beer über den Spreewald und seine Schönheit geschrieben hat. Man konnte sich so schnell in Sommerstimmung versetzten und mit den beiden Freundinnen in den Urlaub fahren. Die Dialoge die sie später zwischen Mats und Tilda geschrieben hat, konnten mich das ein oder andere mal zum schmunzeln bringen, was das Buch etwas aufgelockert hat.

Die Charaktere
Ich muss leider sagen, dass die Protagonisten mit Abstand das waren, was ich an diesem Buch am wenigsten mochte. So böse das auch klingt aber ich kam weder mit der einen noch mit der anderen wirklich klar. Sie haben für mich einfach nicht nachvollziehbar gehandelt, was mich an einigen Stellen zum Kopfschütteln gebracht hat.

Bsp: !!!ACHTUNG SPOILER!!! Als Ella ganz zu Beginn in die oberste Etage in ihrer Ferienhütte rennt, um diese zu erkunden, und dann dabei auf einen Skizzenblock stößt (der ja auch gut von Tildas Tante hätte sein können) wird sie stutzig. Sie durchkämmt das gesamte Zimmer nach dem Besitzer. Auch entdeckt sie, dass die Tür nicht ganz geschlossen wurde und dabei auch etwas beschädigt aussieht. So, und an diesem Punkt kam für mich dann das unglaubwürdige. Anstatt irgendwem davon zu erzählen, dass bei ihnen eingebrochen wurde, lässt sie die Tür einfach weiterhin offen, in der Hoffnung, dass ihr Traumprinz vor der Tür steht? In diesem Moment saß ich einfach nur Kopfschüttelnd vor dem Buch. !!!SPOILER ENDE!!!

Auch die Freundschaft die die beiden miteinander hatten, war für mich etwas seltsam.
Zu Beginn des Buches hatte ich noch großen Spaß die Verbindung zwischen den beiden förmlich zu spüren, denn Tilda hat Ella immerhin aus einer sehr schwierigen Zeit in ihrem Leben geholfen. Mir gefiel es wie die beiden miteinander umgegangen sind und sich immer gegenseitig geholfen haben. Doch nach und nach kam diese Eifersucht zwischen die beiden, was meiner Meinung nach die Freundschaft ziemlich kaputt gemacht hat.

Sonstiges
Dann zu dem Punkt mit "Der großen Liebe". Für mich kam diese so erzwungen rüber und nicht glaubwürdig. Zwar mochte ich den männlichen Charakter aber dennoch war das ganzen nicht in sich stimmig.
Was auch meiner Meinung nach viel zu dominierend in diesem Buch fand, war der Aspekt mit dem Schicksal und den ganzen Horoskopen.
Zum Schluss noch etwas positives, denn das Ende fand ich von der Autorin gut gelöst und auch einen schönen Abschluss für das Buch.


Fazit
Ehrlich gesagt kann ich euch das Buch nicht wirklich empfehlen, da es einfach zu viele Punkte gab die mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Dennoch hatte es einen wunderbaren Schreibstil und eine Idee, welche einfach noch ein paar mehr Seiten gebraucht hätte.
Aus all den oben aufgeführten Punkten bekommt Kieselsommer von mir nur (leider) 2/5 Sterne.
Alles Liebe
Loni

Donnerstag, 3. August 2017

Lesemonat Juli 2017

Heey;)
Heute möchte ich euch gerne meine gelesenen Bücher aus dem Monat Juli vorstellen. Insgesamt habe ich 3 Bücher und einen Manga gelesen. Da ich in in einer kleinen Leseflaute gesteckt habe, hatte ich nicht wirklich Lust zu lesen, was sich aber mittlerweile wieder gelegt hat. Außerdem war ich 2 Wochen lang im Urlaub, in denen ich nicht eine Seite angerührt habe. Trotzdem bin ich froh überhaupt etwas gelesen zu haben, und was das war könnt ihr im folgendem lesen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß:)


Begonnen habe ich den Monat mit "Windjäger" von Jim Butcher. Zwar habe ich es nicht im Juli begonnen aber beendet.
Obwohl das Buch extrem dick ist, konnte ich es sehr schnell durchlesen, was zum einen an dem wirklich tollen Schreibstil lag aber auch zum anderen an der Welt, die mich unheimlich fasziniert hat.
Die Charaktere waren alle so unglaublich einzigartig mit ihren Ecken und Kanten, dass sie einem als reale Personen vorkamen. Außerdem habe ich selten so gute beschriebene Kriegszenen gelesen, wie sie in diesem Buch erzählt wurden.
Wer gerne mehr zu dem Buch, und meine Meinung darüber, erfahren möchte kann einfach hier klicken um zu meiner Rezension zu kommen.
Das Buch hat von mir 4/5 Sternen bekommen.


Als nächstes habe ich zu "Der schwarze Thron" von Kendare Blake gegriffen. Leider entpuppte sich das Buch als mein Monats Flop.
An das Buch bin ich mit sehr hohen Erwartungen heran gegangen, denn ich hatte zu dem Zeitpunkt fast nur Rezensionen gelesen, wo es in den Himmel gelobt wurde. Der Klappentext hat sich sehr vielversprechend angehört, dementsprechend habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut, wurde aber leider enttäuscht.
Mir persönlich war es einfach zu langweilig und auch zu langatmig. Zudem plätschert die Geschichte nur so vor sich hin und beginnt erst auf den letzten 100 Seiten spannend zu werden. Wer auch hier noch mehr über die Geschichte und meine Meinung wissen möchte, kann gerne hier klicken.
Von mir bekam das Buch 3/5 Sternen.

                   


Nach meinem Monats Flop  folgte dann direkt mein absolutes Monats Highlight
"Feel again" von Mona Kasten hat mir einfach unheimlich gut gefallen. Hierbei handelt es sich um den dritten Teil der Again-Reihe, welche man auch unabhängig voneineinander lesen kann. Ich persönlich würde es euch aber empfehlen sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn so hat man noch ein viel besseres Leserlebnis.

Ich konnte mich so gut in der Geschichte rund um Sawyer und Issac verlieren, dass ich die Zeit vergessen habe. Die Charaktere und ihre Beziehung untereinander wurde so wunderschön beschrieben, sodass mir ab und zu ein paar Tränen in den Augen standen. Ich konnte aber auch lauthals drauf loslachen und mich mit den Protagonisten freuen.
Eine riesengroße Empfehlung von mir sich dieses Buch bzw. sich die ganze Reihe mal anzuschaffen und durchzulesen. Ganz klar 5/5 Sterne!                    


Zum Abschluss meines Lesemonats habe ich mich dann mich für "Tokyo Ghoul 01" von Sui Ishida entschieden.
Dieser Manga wurde mir schon von so vielen Leuten  empfohlen, weswegen ich ihn mir dann endlich mal von einer Freundin ausgeliehen habe.
Und mir hat er wirklich gut gefallen! Der Zeichenstil war sehr anschaulich, was es einfacher gemacht hat der Geschichte zu folgen.
Zudem fand ich die Thematik mit den Ghoulen auch mal etwas anderes, denn ich persönlich habe noch nie etwas in diese Richtung gelesen.
Von mir hat der erste Band dieser Reihe 4/5 Sterne bekommen, und ich freue mich schon auf die nächsten.



So, dass war mein Lesemonat für den Monat Juli. Was habt ihr denn so in der letzten Zeit gelesen? Hattet ihr auch so ein absolutes Highlight? Wenn ja, dann schreibt es mir doch mal gerne😊
LG Loni


Freitag, 14. Juli 2017

Wild Cards - Der Schwarm

Hey:)
Heute habe ich mal wieder eine Rezension für euch zu einem zweiten Teil einer Reihe. Es handelt sich dabei um "Wild Cards - Der Schwarm". Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim lesen:)


Allgemeines
Titel: Wild Cards - Der Schwarm
Autoren: Herausgegeben von George R.R. Martin
Verlag: penhaligon
Seitenzahl: 576
Preis: 15,00€
ISBN: 978-3-7645-3171-3


Inhalt
Die Wild Cards können sich beweisen - sind sie Segen oder Fluch der Menschheit?
Das Wild-Cards-Virus hat die Welt verändert: Die Joker, die durch das Virus körperlich verändert wurden, werden verachtet. Die Asse hingegen, die nun mit unfassbaren Fähigkeiten ausgestattet sind, werden gefürchtet oder bewundert. Doch nur wenn Joker, Asse und Normalsterbliche zusammenarbeiten, können sie die Erde vor der Vernichtung bewahren. Denn die Schwarmmutter ist auf unseren Planeten aufmerksam geworden - und keine bekannte Macht des Universums konnte sie jemals aufhalten.



Meinung
Die Idee, die die Autoren zusammen umgesetzt haben, hat mir im Allgemeinen sehr gut gefallen. Die Thematik mit dem Virus und den daraus resultierenden Folgen, konnten mich absolut begeistern. Denn in dem zweiten Teil der "Ersten Generation" versucht die Schwarmmutter die Erde für sich zu erobern, was nun die Asse, die Joker und auch das Militär dazu zwingt zusammen zu arbeiten, um die Invasion zu stoppen.
Meiner Meinung nach ein gut gelungener zweiter teil, der aber leider nicht so ganz mit seinem Vorgänger mithalten kann. Denn ich hatte große Probleme mich in dem Buch zurecht zu finden, da ich nicht in die Geschichte rein kam. Das lag zum eine an den immer wieder wechselnden Charakteren, die beschrieben werden bzw. erzählen, aber auch an der Komplexität. Zudem fand ich es auch an einige Stellen ziemlich wirr, sodass ich oft nicht wusste was gerade los war.
Das ganze Universum ist so unheimlich komplex, dass man sich beim lesen sehr auf die Ereignisse konzentrieren muss, denn sonst kann es schnell passieren, dass man den Faden verliert und nicht mehr mit kommt. Außerdem wurde öfters ziemlich ausschweifend, was das Buch meiner Meinung nach unnötig in die länge gezogen hat.
Dennoch muss ich sagen das ich mit dem Schreibstil gut zurecht gekommen bin, da es ja von mehreren Autoren geschrieben wurde. Es gab zwar auch Kapitel die etwas schwächer als die anderen waren, aber das war auch nur minimal.
Die Charaktere finde ich nach wie vor großartig und auch sehr gut ausgearbeitet.

Fazit
Zwar hat mir der erste teil der Reihe besser gefallen aber alles in allem war es ein gelungener zweiter Teil der Lust auf mehr macht. Von mir bekommt das Buch 3,5/5 Sternen:)
Lg Loni