Freitag, 18. August 2017

Morgen lieb ich dich für immer

Hallo ihr Lieben!
Die heutige Rezension dreht ich um ein Buch, welches von einer meiner absoluten Lieblingsautorin geschrieben wurde. Morgen lieb ich dich für immer hat mir (um das schon mal vorweg zu nehmen) unglaublich gut gefallen. Warum? Das könnt ihr in der Rezension lesen:)


Allgemeines
Titel: Morgen lieb ich dich für immer
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: cbt
Seitenzahl: 538
Preis: 12,99€
ISBN: 978-3-570-31141-7


Klappentext
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg - ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt....


Inhalt
Mallory und Rider verbindet eine ganz besondere Vergangenheit. Sie haben ihre Kindheit zusammen in einer Pflegefamilie verbracht, welche sich einen Dreck um die beiden geschert hat. Kindesmisshandlung wurde bei den Pflegeeltern leider groß geschrieben... Durch einen dramatischen Zwischenfall werden die beiden dann getrennt und wachsen in verschiedenen Familien auf, mit dem Gedanken sich nie im Leben wieder zu sehen. Doch nach vier Jahren, in denen sie nichts voneinander gehört haben, laufen sie sich in der Highschool wieder über den Weg. Die Freude über das Wiedersehen ist riesig, aber dennoch haben sich beide verändert, was Mallory etwas zu schaffen gibt. Rider ist zwar noch ihr Beschützer von früher aber er hat mittlerweile eine Freundin und steckt voller Geheimnissen... Mallory muss lernen damit umzugehen und sich auf ihre Schulkarriere konzentrieren. Dafür muss aber erst einmal etwas gegen ihre extreme Schüchternheit tun.


Meinung
Mich konnte die Geschichte um Mallory und Rider absolut überzeugen und auch berühren. Das Buch hatte zwar ab und zu auch seine längen und wurde für meinen Geschmack etwas zu kitschig, aber da kann ich drüber hin weg sehen. Besonder gut hat mir auch gefallen, wenn aus Mallorys und Riders Kindheit erzählt wurde, in Form von Flashbacks. So konnte man die beiden einfach viel besser verstehen, warum sie so sind wie sie sind, oder warum sie welche Entscheidungen treffen. Es war einfach toll die Entwicklung der Charaktere mitzuerleben und sie durch ihren Alltag zu begleiten. Ich habe mich riesig mit Mallory mitgefreut, wenn sie für sich einen weiteren Schritt in Richtung "Ich will nicht mehr so schüchtern sein" macht, und dann so Sätze wie den raus haut...

"Ich war wie eine weiße Leinwand, und das war eigentlich gar nicht schlimm, entschied ich in diesem Moment, weil das bedeutete, dass ich... alles möglich sein konnte.
Aus mir konnte alles werden.
Ich musste es nur tun." - Mallory S. 319

Cover
Das Cover ist meiner Meinung einfach wunderschön und passt gut zu der Story. Auch wenn der Deutsche Titel anders ist als der Englische, finde ich ihn dennoch passend.

Schreibstil
Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist einfach grandios! Was soll man da noch anderes sagen? Sie schreibt sehr flüssig und verständlich, dass man gerade nur so durch das Buch fliegt. Drama, Romantik sowie Plott-twists werden von ihr in einem Gebündelt und heraus kommt "Morgen lieb ich dich für immer".
Sie schafft es mit Worten so unglaublich vielschichtige Charaktere zu erschaffen, dass man meinen könnte sie wären real. Weswegen man sich auch viel schneller mit den Charakteren Identifizieren kann.

Charaktere
Die Charaktere waren mal was anderes, als die, die man normalerweise vor die Nase gelegt bekommt. Und genau Dass finde ich unheimlich gut.
Mallory... Sie hat mir als Protagonistin unheimlich gut gefallen. Sie ist extrem schüchter und versteckt sich lange vor der Welt, was auch bei ihrer Vergangenheit mehr als verständlich ist.
Dennoch gibt Mallory nicht auf, und versucht sich in ihrem Leben endlich zu beweisen, um nicht immer auf Rider oder ihre Pflegeeltern angewiesen zu sein. Sie macht eine große Entwicklung innerhalb der Geschichte durch, was einen als Leser (zumindest mich) besonders freut, da sie endlich wieder beginnt ihr Leben zu leben.
Rider... Der große Beschützer, wie er im Buche steht (haha bin ich wieder lustig). Außerdem sieht er natürlich unheimlich gut aus und ist immer für Mallory da. Dennoch ist auch Rider kein perfekter Mensch und rutscht immer mehr in seine Probleme rein, und vergisst sich dabei komplett selbst. Jetzt muss Rider auf Hilfe von anderen angewiesen sein, womit er nicht ganz klar kommt. Doch er hat seine Freunde und Mallory, die ihm helfen können. Er hat mir als Charakter gut gefallen, vor allem das er ein Künstler ist (Ist mal was anderes als Sportler oder so).
Nebencharaktere... Mallorys beste Freundin Ainsley hat mir ebenfalls richtig gut gefallen sowie auch ihre Eltern. Ab und zu fand ich diese auch extrem nervig, was aber auch schnell wieder vorbei geht.    

Fazit
Wer die Bücher von Jennifer L. Armentrout gerne liest, sollte sich "Morgen lieb ich dich für immer" auf jeden Fall mal angucken!
Von mir bekommt das Buch 4,5/5 Sternen:)
Alles Liebe
Loni:)

Dienstag, 8. August 2017

Kieselsommer

Hey ihr Lieben!
Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches sich leider zu meinem (bis jetzt) Jahresflop entwickelt hat.
Wieso es mir nicht gefallen hat könnt ihr im folgenden heraus finden. Viel Spaß:)


Allgemeines
Titel: Kieselsommer
Autorin: Anika Beer
Verlag: cbj
Seitenzahl: 315
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3-570-15773-2


Inhalt
Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz alleine. Mit Terasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe und am nächsten Tag taucht Mats auf. Ella hat nur noch Augen für ihn. So hat sich Tilda den Urlaub nicht vorgestellt. Aber müsste sie ihrer Freundin nicht alles Glück der Welt wünschen?
Eine Sommergeschichte über Eifersucht und die erst Liebe - atmosphärisch dicht und einfühlsam erzählt.

Meinung
Leider muss ich sagen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat.
Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, hatte ich mir eine luftig leichte und schöne Sommergeschichte vorgestellt, welche ich jetzt gut in meinen Sommerferien lesen kann. Dennoch hat es überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen und war auch nichts für mich.

Der Schreibstil
Die Autorin hat meiner Meinung nach einen schönen Schreibstil, den man schnell und flüssig lesen kann. Mir hat es immer wahnsinnig gut gefallen, wenn Anika Beer über den Spreewald und seine Schönheit geschrieben hat. Man konnte sich so schnell in Sommerstimmung versetzten und mit den beiden Freundinnen in den Urlaub fahren. Die Dialoge die sie später zwischen Mats und Tilda geschrieben hat, konnten mich das ein oder andere mal zum schmunzeln bringen, was das Buch etwas aufgelockert hat.

Die Charaktere
Ich muss leider sagen, dass die Protagonisten mit Abstand das waren, was ich an diesem Buch am wenigsten mochte. So böse das auch klingt aber ich kam weder mit der einen noch mit der anderen wirklich klar. Sie haben für mich einfach nicht nachvollziehbar gehandelt, was mich an einigen Stellen zum Kopfschütteln gebracht hat.

Bsp: !!!ACHTUNG SPOILER!!! Als Ella ganz zu Beginn in die oberste Etage in ihrer Ferienhütte rennt, um diese zu erkunden, und dann dabei auf einen Skizzenblock stößt (der ja auch gut von Tildas Tante hätte sein können) wird sie stutzig. Sie durchkämmt das gesamte Zimmer nach dem Besitzer. Auch entdeckt sie, dass die Tür nicht ganz geschlossen wurde und dabei auch etwas beschädigt aussieht. So, und an diesem Punkt kam für mich dann das unglaubwürdige. Anstatt irgendwem davon zu erzählen, dass bei ihnen eingebrochen wurde, lässt sie die Tür einfach weiterhin offen, in der Hoffnung, dass ihr Traumprinz vor der Tür steht? In diesem Moment saß ich einfach nur Kopfschüttelnd vor dem Buch. !!!SPOILER ENDE!!!

Auch die Freundschaft die die beiden miteinander hatten, war für mich etwas seltsam.
Zu Beginn des Buches hatte ich noch großen Spaß die Verbindung zwischen den beiden förmlich zu spüren, denn Tilda hat Ella immerhin aus einer sehr schwierigen Zeit in ihrem Leben geholfen. Mir gefiel es wie die beiden miteinander umgegangen sind und sich immer gegenseitig geholfen haben. Doch nach und nach kam diese Eifersucht zwischen die beiden, was meiner Meinung nach die Freundschaft ziemlich kaputt gemacht hat.

Sonstiges
Dann zu dem Punkt mit "Der großen Liebe". Für mich kam diese so erzwungen rüber und nicht glaubwürdig. Zwar mochte ich den männlichen Charakter aber dennoch war das ganzen nicht in sich stimmig.
Was auch meiner Meinung nach viel zu dominierend in diesem Buch fand, war der Aspekt mit dem Schicksal und den ganzen Horoskopen.
Zum Schluss noch etwas positives, denn das Ende fand ich von der Autorin gut gelöst und auch einen schönen Abschluss für das Buch.


Fazit
Ehrlich gesagt kann ich euch das Buch nicht wirklich empfehlen, da es einfach zu viele Punkte gab die mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Dennoch hatte es einen wunderbaren Schreibstil und eine Idee, welche einfach noch ein paar mehr Seiten gebraucht hätte.
Aus all den oben aufgeführten Punkten bekommt Kieselsommer von mir nur (leider) 2/5 Sterne.
Alles Liebe
Loni

Donnerstag, 3. August 2017

Lesemonat Juli 2017

Heey;)
Heute möchte ich euch gerne meine gelesenen Bücher aus dem Monat Juli vorstellen. Insgesamt habe ich 3 Bücher und einen Manga gelesen. Da ich in in einer kleinen Leseflaute gesteckt habe, hatte ich nicht wirklich Lust zu lesen, was sich aber mittlerweile wieder gelegt hat. Außerdem war ich 2 Wochen lang im Urlaub, in denen ich nicht eine Seite angerührt habe. Trotzdem bin ich froh überhaupt etwas gelesen zu haben, und was das war könnt ihr im folgendem lesen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß:)


Begonnen habe ich den Monat mit "Windjäger" von Jim Butcher. Zwar habe ich es nicht im Juli begonnen aber beendet.
Obwohl das Buch extrem dick ist, konnte ich es sehr schnell durchlesen, was zum einen an dem wirklich tollen Schreibstil lag aber auch zum anderen an der Welt, die mich unheimlich fasziniert hat.
Die Charaktere waren alle so unglaublich einzigartig mit ihren Ecken und Kanten, dass sie einem als reale Personen vorkamen. Außerdem habe ich selten so gute beschriebene Kriegszenen gelesen, wie sie in diesem Buch erzählt wurden.
Wer gerne mehr zu dem Buch, und meine Meinung darüber, erfahren möchte kann einfach hier klicken um zu meiner Rezension zu kommen.
Das Buch hat von mir 4/5 Sternen bekommen.


Als nächstes habe ich zu "Der schwarze Thron" von Kendare Blake gegriffen. Leider entpuppte sich das Buch als mein Monats Flop.
An das Buch bin ich mit sehr hohen Erwartungen heran gegangen, denn ich hatte zu dem Zeitpunkt fast nur Rezensionen gelesen, wo es in den Himmel gelobt wurde. Der Klappentext hat sich sehr vielversprechend angehört, dementsprechend habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut, wurde aber leider enttäuscht.
Mir persönlich war es einfach zu langweilig und auch zu langatmig. Zudem plätschert die Geschichte nur so vor sich hin und beginnt erst auf den letzten 100 Seiten spannend zu werden. Wer auch hier noch mehr über die Geschichte und meine Meinung wissen möchte, kann gerne hier klicken.
Von mir bekam das Buch 3/5 Sternen.

                   


Nach meinem Monats Flop  folgte dann direkt mein absolutes Monats Highlight
"Feel again" von Mona Kasten hat mir einfach unheimlich gut gefallen. Hierbei handelt es sich um den dritten Teil der Again-Reihe, welche man auch unabhängig voneineinander lesen kann. Ich persönlich würde es euch aber empfehlen sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn so hat man noch ein viel besseres Leserlebnis.

Ich konnte mich so gut in der Geschichte rund um Sawyer und Issac verlieren, dass ich die Zeit vergessen habe. Die Charaktere und ihre Beziehung untereinander wurde so wunderschön beschrieben, sodass mir ab und zu ein paar Tränen in den Augen standen. Ich konnte aber auch lauthals drauf loslachen und mich mit den Protagonisten freuen.
Eine riesengroße Empfehlung von mir sich dieses Buch bzw. sich die ganze Reihe mal anzuschaffen und durchzulesen. Ganz klar 5/5 Sterne!                    


Zum Abschluss meines Lesemonats habe ich mich dann mich für "Tokyo Ghoul 01" von Sui Ishida entschieden.
Dieser Manga wurde mir schon von so vielen Leuten  empfohlen, weswegen ich ihn mir dann endlich mal von einer Freundin ausgeliehen habe.
Und mir hat er wirklich gut gefallen! Der Zeichenstil war sehr anschaulich, was es einfacher gemacht hat der Geschichte zu folgen.
Zudem fand ich die Thematik mit den Ghoulen auch mal etwas anderes, denn ich persönlich habe noch nie etwas in diese Richtung gelesen.
Von mir hat der erste Band dieser Reihe 4/5 Sterne bekommen, und ich freue mich schon auf die nächsten.



So, dass war mein Lesemonat für den Monat Juli. Was habt ihr denn so in der letzten Zeit gelesen? Hattet ihr auch so ein absolutes Highlight? Wenn ja, dann schreibt es mir doch mal gerne😊
LG Loni